immoflash

Arbeiten im Post-Corona-Zeitalter

Wie home office in Zukunft aussehen wird:

Autor: Robert Rosner

Insgesamt 1.200 Arbeitnehmer in der CEE Region wurden in den letzten Wochen über ihre Homeoffice-Erfahrungen befragt. Die Ergebnisse der Umfrage hat Immo-Dienstleister CBRE in der aktuellen Studie „Working from Home“ zusammengefasst und analysiert.

Rund 90 Prozent aller Befragten erachten WiFi als essentiell für ein funktionierendes Homeoffice, 89 Prozent brauchen einen Laptop und 70 Prozent Online Tools für die Kommunikation; immerhin 63 Prozent arbeiten auch im Homeoffice gerne an einem Tisch.

Die Work-Life-Balance war für 46 Prozent der Befragten schlechter als im regulären Alltag, während die Arbeit mit Kunden vom Homeoffice fast gleich gut möglich gewesen war. Obwohl die Befragten weniger Zeit für Zusammenarbeit mit Kollegen (40 Prozent) aufgewendet und auch deutlich weniger Interaktionen mit ihrem direkten Vorgesetzten gehabt hatten, hätten rund 82 Prozent der Befragten ihre Aufgaben gleich gut oder sogar besser erledigen können und waren sich zu 88 Prozent gleich gut oder sogar besser der Prioritäten und Erwartungen ihrer Vorgesetzten bewusst. Die technische Ausstattung und die Merkmale des Arbeitsplatzes (Ergonomie, Belichtung) in den eigenen vier Wänden waren nur für rund 10 Prozent bzw. 24 Prozent nicht zufriedenstellend. Freie Zeiteinteilung und das Gefühl von Freiheit haben die (temporären) Homeworker laut der Umfrage am meisten geschätzt.

Übrigens begrüßt die Mehrheit, von zu Hause zu arbeiten, lediglich 27 Prozent lehnen das Konzept Home Office ab. Das Homeoffice wurde im Lockdown zum populären Arbeitsplatz, nach Beendigung der Corona Maßnahmen planen 65 Prozent der Befragten Arbeitnehmer in der CEE-Region, mit ihrem Arbeitgeber Homeoffice für einen oder mehrere Tage pro Woche zu vereinbaren.

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!