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Bilanz der Saison

Milder Winter, aber hoher Aufwand

Autor: Engelbert Abt

Der milde Winter hat den professionellen Winterdienst-Unternehmen kaum Kosteneinsparungen gebracht, denn die Lohnkosten waren dennoch nahezu unverändert hoch, melden Branchenteilnehmer. So betreut beispielsweise die A.S.S. in den kalten Monaten an die 1.500 Objekte in Wien und im angrenzenden Niederösterreich mit einer Gesamtfläche von über 600.000 m². „Die Herausforderung ist, bei allen Objekten die Schneeräumung in der gesetzlich vorgesehenen Zeit abzuschließen. Der Schneefall wird kaum auf Winterdienstanbieter Rücksicht nehmen. Es gilt dementsprechend mittels Einsatzplänen die Mitarbeiter zu koordinieren, sodass die Liegenschaften rechtzeitig erreicht und geräumt werden können. 13 Standorte mit Streugut-Silo, welche regelmäßig neu befüllt werden, ermöglichen unserem Personal, dass es seine Arbeit schnell, flexibel und effektiv verrichten kann“, erklärt Christian Höbinger, Geschäftsführer der A.S.S. Anlagen Service System.

Vor jeder Saison werden mit den Liegenschaftsverantwortlichen notwendige Vorkehrungen besprochen und in Verträgen festgehalten. Nur so ist es möglich, auf die individuellen Besonderheiten der jeweiligen Liegenschaft einzugehen. Die Rahmenbedingungen müssen im Vorfeld mit den Splitt- und Auftaumittelproduzenten so getroffen werden, dass ein schneller und zuverlässiger Einsatz mit allen erforderlichen Maßnahmen für eine gründliche Räumung des Objektes möglich ist. Dazu zählt vor allem auch der Einsatz von Winterdienstfahrzeugen.

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