Immobilien Magazin

Coronahaus & High-Speed-Muttergottes

Sagen und Legenden tragen oft kollektive Erinnerungen, Regelwerke und Verhaltensnormen in sich - und das über Jahrhunderte. Wie wird es mit Corona sein?

Autor: Barbara Wallner

Wer durch die Wiener Schönlaterngasse spaziert, wird an der Fassade eines Hauses eine recht eigentümliche Wandmalerei entdecken - darauf richtet ein junger Mann einen Spiegel auf ein merkwürdiges Mischwesen aus Hahn und Frosch. Es ist das Basiliskenhaus, in dessen Brunnen der Sage nach dieses Unwesen sein ebensolches trieb, bis es schließlich von einem tapferen Bäckerlehrling besiegt wurde. Glaubt man dem Geologen Eduard Suess, der im 19. Jahrhundert nach dem realen Kern der Sage suchte, verewigten sich in der Gestalt des Basilisken giftige Gase, die sich am Grund des Brunnens gebildet hatten.

Die Wiener Sagen sind etwas besonderes - nicht nur, weil es in Wien ausnehmend viele davon gibt und irgendwie fast immer der Teufel eine wichtige Rolle darin spielt, sondern auch weil sie sich nicht nur in Büchern und Erinnerungen festgesetzt ...

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