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Der Mann, der den Eiffelturm verkaufte - zweimal

Manche Verbrechen erscheinen so genial, dass man sie so sehr bewundern muss wie verurteilen. Kaum einer bewegte sich in diesem Spannungsfeld so gekonnt wie Victor Lustig.

Autor: Barbara Wallner

So ein hässliches Gestell, dieser Eiffelturm. Das fasst die Meinung eines großen Teiles der Pariser Bevölkerung bei der Errichtung des nunmehrigen Wahrzeichens zusammen. Schriftsteller und Künstler inspiriert er zu kreativen Beleidigungen: eine "wirklich tragische Straßenlaterne" nennt ihn etwa Léon Bloy, für Paul Verlaine ist er ein "Skelett von einem Glockenturm". Kein Wunder also, dass die Pariser Stadtregierung 1925 statt einer Restaurierung des Turmes auch seinen Abriss in Erwägung zieht. Eine Überlegung, die in der Presse berichtet wird - und so die Aufmerksamkeit eines legendär-genialen Trickbetrügers auf sich zieht.

"Graf" Victor Lustig - weder Titel noch Name sind übrigens echt -, ursprünglich aus dem damals österreichischen Böhmen, verdient sein Geld mit Betrügereien beim Glücks- und Kartenspiel, täuscht ...

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