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Designer Outlet Parndorf mit Umsatzplus

Mehr Besucher, mehr Umsatz - und bald mehr Fläche

Autor: Charles Steiner

Über fünf Millionen Besucher hatten sich im Vorjahr im McArthurGlen Designer Outlet Parndorf eingefunden und im Vergleich zum Vorjahr mehr als 12 Prozent mehr Umsatz gebracht, so das Resümee über das Jahr 2016 im Rahmen einer Pressekonferenz am Donaukanal. Da kommt die Ausbauphase V, die bereits angelaufen ist und kürzlich beendet wird, gerade recht: 5.500 m² werden im heurigen April neu eröffnet - Platz für 25 neue Shops. 50 Millionen Euro wurden für die Erweiterung investiert. Mit April umfasst die Gesamtfläche um die 36.000 m².

Damit sind dann im Designer Outlet über 160 Shops. Zusätzlich zu den Shops wurde auch das Gastronomieangebot erweitert, nach der Eröffnung verfügt das FOC zehn Cafés und Restaurants. Die Anfrage von Mietern sei groß, wie Center Manager Mario Schwann auf Anfrage erklärt. Weitere konkrete Ausbaupläne gibt es derzeit nicht, Flächenreserven seien aber vorhanden.

"Der Erfolg des Standorts ist definitiv durch die Lage gegeben, nachdem Parndorf im Dreiländereck liegt. 2016 war unser mit Abstand bestes Jahr", sagt Schwann vor Journalisten. Zudem seien im Vorjahr 15 neue Markenpartner angesiedelt worden, darunter Bench, Kipling, Swatch, Manner und viele weitere. Durch die Erweiterung werden noch weitere hinzukommen. Die Kundschaft ist zunehmend internationaler geworden, so Schwann: Mittlerweile werden 21 Prozent des Gesamtumsatzes von Nicht-EU-Angehörigen erwirtschaftet, allen voran China, Korea und Russland.

Vor Onlinehandel fürchtet man sich übrigens nicht: Man wolle ein "Shoppingerlebnis bieten, den Service, auch was Mehrsprachigkeit betrifft forcieren", so Schwann. So wolle man Kunden einladen, das Center zu besuchen, anstatt im Internet einzukaufen. Daher sei eine Online-Vertriebsschiene der Waren für McArthurGlen kein Thema.

McArthurGlen ist derzeit in neun Ländern mit 22 Standorten aktiv. International habe man im Vorjahr 90 Millionen Kunden verzeichnet und ein Umsatzplus von 14 Prozent erzielt. Weitere Standorte sind in Planung, darunter Frankreich, Belgien, Spanien und Deutschland.

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