Immobilien Magazin

Die Immobranche im Rückblick

Das waren die Highlights in der KW 7:

Autor: Stefan Posch

Wohnimmobilien sind - wohl auch aufgrund des Mangels an passenden Büroimmobilien am Markt - mittlerweile zu einem der wichtigsten Investmentvehikel für Institutionelle in Österreich geworden. Und es sieht so aus, als würde sich dieser Trend weiter fortsetzen. Das schreibt CBRE in einem aktuellen Market Outlook, in dem sie eine überproportionale Fertigstellungsquote im Wohnsegment ortet.

Eine kürzlich veröffentlichte Studie von Aberdeen Standard Investments zeigt, dass dem 870 Milliarden Euro schweren Logistiksektor Europas große Veränderungen bevorstehen. Mit der zunehmenden Technologisierung der Logistikzentren wird auch der Bedarf an gut ausgebildeten Arbeitskräften, die in der Lage sind, die immer komplexere Technik zu bedienen und zu warten, steigen. Standorte, die sowohl mit der Nähe zu Kunden und Transportnetzen als auch mit gut ausgebildeten Fachkräften - und nicht nur angelernten Hilfskräften - punkten können, könnten von der Entwicklung profitieren.

Der erste Bauabschnitt der Grazer Quartiersentwicklung My Smart City, ein Gebäude mit 24.800 m²​ Gesamtnutzfläche auf sechs Stockwerke mit 252 Wohneinheiten und 4.600 m² Büro- und Geschäftsflächen, wurde von dem Entwickler-Konsortium Haring - Trivalue - Wegraz bereits an die LLB Immo KAG verkauft. Die Transaktion wurde für die VBV - Vorsorgekasse getätigt, die nach der Fertigstellung, geplant ist Ende 2020, die Smart City Süd zur Gänze über ihren VBV VK SR Immofonds übernehmen wird.

Der Erste Wiener Wohnungsmarktbericht 2019 von EHL Immobilien und der Buwog wurde präsentiert. Die Mieten sollen laut dem Bericht im Jahr 2019 um 1,5 Prozent und die Kaufpreise in guten bzw. sehr guten Lagen um 4,25 bis 5 Prozent steigen. Grund seien die höheren Grundstücks- und Baupreise.