Immobilien Magazin

docu tools stellt neue Version vor

Der österreichische Anbieter für Baudokumentation docu tools stellt bei der Expo Real eine völlig neue überarbeitete Version vor. Mit der nun webbasierte Version 3.0 wird die Software nun von einer reinen Baudokumentation zu einem Managementtool.

Autor: Stefan Posch

Das Problem kennen wohl viele Facility Manager. Wird ein Gebäude neu übernommen, geht viel Know-How verloren. Die Dokumentationssoftware docu tools soll gewähleisten, dass die Daten und das Wissen über das Gebäude erhalten bleiben. „Vor drei Jahren war das Bauwesen noch in der Steinzeit“, erklärt Matthias Rant, Gründer von docu tools zum immoflash, Die Idee kam ihm 2009, als er das Gutachten für die Beweissicherung des Skylink des Flughafen Wien erstellt hatte.

Einen Mehrwert bringt die Software vor allem auch Bauträger. „Bei einer Baustelle gibt es tausende mündliche Vereinbarungen. Mit dieser Lösung kann nun alles einfach dokumentiert werden“, so Rant. Auch schon bei der Planungsbesprechung kann docu tools vieles vereinfachen. „Die Leute stehen von der Besprechung auf und es ist schon alles protokolliert“, erklärt der Gutachter. Zudem würde die Lösung auch zur Streitvermeidung beitragen. „Streiterein sind das Schlechteste überhaupt. Das ist so mühsam, weil die Leute nicht wissen, was der Sachverhalt ist“, so Rant. Mit der Software soll der Sachverhalt eindeutig nachvollziehbar werden.

Mit der neuen Version, die zum Jahreswechsel gelauncht wurde, können nun auch die Professionisten untereinander kommunizieren und sich Aufgaben zuteilen. „Das ist mit der alten Version gar nicht mehr vergleichbar. Das sind Quantensprünge“, so Rant. Mit der Neuentwicklung hat sich die Software zu einem kompletten Managementsystem. entwickelt. Neu ist auch, dass die Lösung nun webbasiert funktioniert. Die neue offene Schnittstelle garantiert nun, dass Daten schneller und einfacher eingespielt werden können.

Besonders große Unternehmen zeigen aktuell großes Interesse an der Lösung, wie Rant erzählt. So konnten etwa BMW, Swietelsky und auch die Strabag als Kunden gewonnen werden. „Früher gab es nur Insellösungen. Die großen wollen aber einheitliche Lösungen“, erklärt Rant. Mit den Großen kommen nun auch die Subunternehmen unter Druck, digitale Lösungen einzuführen. Und die Konzerne verbreiten die Software auch rund um die Welt. “Wenn die Strabag etwa in Südamerika baut, dann bringen sie auch docu tools mit in das Land", erklärt Rant. Deswegen ist die Software auch in 21 Sprachen vorhanden.