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Dortmunder Zinshäuser vor Rekord

550 Millionen Euro Transaktionsvolumen erwartet

Autor: Günther Schneider

Offenbar sind auch im Ruhrgebiet Zinshäuser eine heiß begehrte Ware. Vor allem in Dortmund, wo laut Engel & Völkers ungewöhnlich hohe Transaktionswerte registriert werden. In diesem Jahr könnte das erwartete Transaktionsvolumen für Zinshäuser von bis zu 550 Millionen Euro für einen neuen Rekordwert in Dortmund sorgen. Bereits im Zeitraum zwischen 2014 bis 2018 ist laut des aktuell erschienenen „Wohn- und Geschäftshäuser Marktreport“ von Engel & Völkers Commercial der Geldumsatz mit Anlageimmobilien um mehr als 140 Prozent gestiegen.

Bei Preisen und Renditen, die im Vergleich zu Großstädten über 500.000 Einwohner attraktiv seien, würden vermehrt überregionale und internationale Investoren auf den Standort aufmerksam, heißt es als Begründung in diesem Report. Mangels Objekten in den guten und sehr guten Lagen würden auch die Angebote in den weiteren Lagen in den Anlegerfokus rücken. „Private Käufer investieren oftmals sicherheitsorientiert und achten beim Erwerb auf einen guten Objektzustand mit einer soliden Mieterstruktur. Renditeorientierte Investoren richten ihren Fokus auch in die einfachen Lagen, wo die Faktoren derzeit zwischen dem 10,0- und 12,5-Fachen der Jahresnettokaltmiete liegen“, sagt Wolfram Rother, Leiter Wohnund Geschäftshäuser bei Engel & Völkers Commercial Dortmund/Bochum.

Die Dynamik der Stadt würde sich auch im bezirksübergreifenden, nahezu flächendeckenden Anstieg der Angebotsmieten widerspiegeln. So hätten die nahe dem Phoenix See gelegenen Stadtteile Aplerbeck und Hörde im Vorjahresvergleich um 6,6 bzw. 7,0 Prozent zugelegt. Im Nordwesten der Stadt seien die durchschnittlichen Kaltmieten im Vergleich zum Vorjahr um bis zu 4,7 Prozent gestiegen und lägen mittlerweile in Huckarde bei 7,24 Euro/m², in Mengede bei 6,89 Euro/m² und in Lütgendortmund bei 6,72 Euro/m².