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Familyoffices im Kommen

Steigende Nachfrage bis 10 Millionen in Wien

Autor: Gerhard Rodler

Privatinvestoren, die bis zu zehn Millionen pro Objekt investieren wollen, treten derzeit immer öfter am Wiener Markt auf. Gesucht werden dabei vor allem voll vermietete Büroobjekte - und diese können sehr gerne auch außerhalb der mittlerweile vor allem für Privatinvestoren zu teuren City sein. Jüngstes Beispiel ist der Deal der beiden Immobilieninvestoren Andreas Agh und Andreas Niedersüß, die ein Bürogebäude in der Schönbrunner Straße 231 im zwölften Wiener Gemeindebezirk jetzt angekauft haben.

Das Büroobjekt verfügt über ca. 3.000 m² Büro- und Lagerflächen sowie 31 Stellplätze und ist derzeit vollständig an die UniCredit Bank Austria vermietet. Franz Pöltl, Geschäftsführer der EHL Investment Consulting, der diesen Deal arrangiert hat: „Bürohäuser und Fachmarktzentren werden immer öfter als Erweiterung von privaten Immobilienportfolios aber auch als eine interessante Alternative zu Wohninvestments gesehen. Für institutionelle Investoren sind Objekte mit einem Kaufpreis unter 10 Millionen Euro meist in der Bewirtschaftung zu kleinteilig, für Private bietet sich hier hingegen eine attraktive Chance, gute Erträge zu erzielen. Oft wird mittelfristig auch eine Umnutzung angestrebt, zumeist in Wohnungen oder Hotel“.