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Farrokhnia kauft Nordbahnstraße 50

Mieter ÖBB zieht in ehemaligen Bank Austria-Standort

Autor: Stefan Posch

Wie Immo7 News am Freitag berichtete, hat eine Familienstiftung um den Investor Nemat Farrokhnia kürzlich das Bürogebäude Nordbahnstraße 50 mittels einem Share Deal erworben. Verkauft wurde das Objekt mit rund 16.000 m² nach rund fünf Jahren vom Luxemburger Spezialfondsmanager REInvest für den deutschen Fonds DEREI. Der Deal brachte dem Fonds laut der ReInvest angesichts der 2015 bezahlten 43 Millionen Euro einen erheblichen Gewinn ein.

Den hatte davor wohl auch schon die Real Invest, die das Objekt 2007 - allerdings unsaniert - um 13,1 Millionen Euro von der ÖBB erworben hatte. 2009 wurde das Büroobjekt dann umfassend saniert. Das 1872 errichtete Gebäude, das im Zuge der Wiener Weltausstellung ursprünglich als Hotel errichtet wurde, liegt in unmittelbarer Nähe zum Praterstern und ist gänzlich an die ÖBB vermietet. Aktuell befinden sich hier die Büros der Bundesbahndirektion Wien, der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH sowie der ÖBB-Infrastruktur AG. Aber nicht mehr lange. Wie Immo7 News in Erfahrung bringen konnte werden die ÖBB-Büros mittelfristig in das ehemalige Bank Austria-Quartier in der Lassallestraße 5 umziehen.