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Ferienimmobilien stark gefragt

Vielerorts weiter steigende Preise

Autor: Gerhard Rodler

Engel & Völkers legt bereits zum dritten Mal den „Ferienimmobilien Marktbericht Deutschland“ vor. Die umfassende Analyse des deutschen Ferienimmobilien- und Zweitwohnsitzmarktes zeigt die im ersten Quartal 2016 aufgerufenen Kaufpreisspannen für Ferienhäuser und Ferienwohnungen an 22 Standorten an der Nord- und Ostsee sowie in der deutschen Alpenregion auf. Ein weiterer Fokus der Analyse liegt auf den höchsten Angebotspreisen für Liebhaberobjekte in 1a-Lagen.

Die derzeit höchsten Angebotspreise weisen Ferienhäuser auf Sylt, Norderney und am Tegernsee auf. Die Angebotspreise für Liebhaberimmobilien auf Sylt lagen im ersten Quartal 2016 bei bis zu 15 Mio. Euro. Am Tegernsee wurde ein Höchstpreis von rund 10 Mio. Euro aufgerufen.

Während sich die Preise an den etablierten Standorten auf hohem Niveau einpendeln, ziehen andernorts die Preise von Ferienhäusern an. Unter den Insel- und Küstenstandorten ragt Rügen hervor, wo sich die Preisspanne in sehr guter Lage deutlich erhöht hat. In der Alpenregion verzeichneten Garmisch-Partenkirchen, das Ostallgäu und der Chiemsee einen deutlichen Preisanstieg. Für Ferienhäuser in sehr guter Lage am Chiemsee ist die Preisspanne im Maximum von 2,8 Mio. Euro in 2015 auf 3,5 Mio. Euro im ersten Quartal 2016 gestiegen. Für Liebhaberobjekte wurden Preise von bis zu 10 Mio. Euro aufgerufen. Von dem insgesamt hohen Preisniveau an den etablierten Standorten profitieren Ferienwohnungen in den Ferienregionen an der Mecklenburgischen Ostseeküste. Auf Rügen reichten die Liebhaberpreise für aufwendig sanierte Altbauwohnungen im ersten Quartal 2016 bis zu 14.000 Euro pro Quadratmeter.