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Gesellschaft auf Schiene

Auf Netflix ist gerade die zweite Staffel der Serie "Snowpiercer" in voller Fahrt. 2013 adaptierte Oscar-Preisträger Bong Joon-ho den gleichnamigen Comic für die Leinwand. Und schuf eine eindrucksvoll-dystopische Metapher auf ein Wirtschaftssystem, das zum Scheitern verurteilt ist.

Autor: Barbara Wallner

Es kommt nicht oft vor, dass die Handlung eines Films mit seinem Setting identisch ist. In Snowpiercer - Film und Serie - ist das der Fall. In einer Welt, die durch die menschengemachte Klimakatastrophe zugefroren ist, hat sich der letzte Rest der Menschheit in einen Zug gerettet, der in einer endlosen Schleife die Eiswüste durchpflügt, zu der der Planet geworden ist.

Zuggemäß ist die Welt in Klassen aufgeteilt. Während die Serie vier Klassen unterteilt - Oberschicht, Bildungsbürgertum, Arbeiter, Armut - erleben wir im Film in erster Linie zwei. Während sich die finanzielle Elite ihr Ticket für das Überleben nach der Apokalypse erkaufte, leben in den hinteren Waggons, im "Tail" (also Schwanzende), jene, ...

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