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Grenzwertiger Speckgürtel

Wohnbau in Wien und im Speckgürtel

Autor: Robert Rosner

Miteinander oder Gegeneinander: Die Frage, ob man diesseits oder jenseits der (Bundeslandes)Grenze wohnt, erhitzt die Gemüter nach wie vor.

Kein Wunder: zwei verschiedene Bauordnungen, die beispielsweise das Bauen in Niederösterreich um bis zu 15 Prozent teurer machen als in Wien, bremst die Begeisterung für das Wohnen vor der Großstadt ebenso, wie die teilweise stundenlange Anfahrtszeit oder das teilweise Fehlen gemeinschaftlich konzipierter öffentlicher Verkehrsträger.

Aber: Wo hört eigentlich der sogenannte „Speckgürtel“, oder wie es eigentlich heißt, die „Umlandgemeinden“, auf? Nicht einmal das ist letztlich wirklich definiert, befand eine kürzlich durchgeführte Diskussionsrunde der BKS in Wien. Die diskutierten Themen mit angeregter Beteiligung des Publikums reichten von den Ursachen der Entwicklung des Speckgürtels über die Mobilität zwischen der Stadt Wien und ihrer Umgebung bis zur Politik.

Vergleiche mit anderen Großstädten wurden herangezogen wie z.B. Großraum München oder London. Auch die Unterschiede in Infrastruktur und Lebensqualität in Wien und im Speckgürtel wurden besprochen.

Bei vielen der diskutierten Inhalte kam man zum Schluss, dass die Ursache der verschiedenen Problematiken politisch bedingt ist. Die Podiumsdiskussion im Rahmen der BKS TecTalks fand – wie immer – in der Ring-Stage des Tech-Gate Vienna statt.

Nach der Begrüßung durch Liborio Brugnano, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Verkauf & Marketing von BKS Schweiz bzw. Geschäftsführer der BKS Niederlassung Wien, diskutierten Sandra Bauernfeind, EHL Immobilien Management; Ernst Kovacs, Raiffeisen evolution; Kurt Rusam, Hypo NOE Real Consult; Christian Seethaler, M&S Mascha & Seethaler Architekten und Christian Wagner, Christian Wagner & Partner Real Estate. Die Diskussion wurde von Gerhard Rodler, Immobilien Magazin moderiert. Der nächste BKS TecTalk ist am 16. September 2015.