immoflash

Wienwert verkauft Häuser

Abschreibungen von gut 25 Millionen nötig

Autor: Gerhard Rodler

Die Wienwert hat - wie von immoflash bereits angekündigt - nunmehr ein Paket an Altbau-Wohnhäusern in Wien verkauft. Käufer ist nicht unerwartet der Unternehmern Klemens Hallmann, der sich kurz davor am Wienwert-Kooperationspartner Süba mit 38 Prozent beteiligt hatte. Der jetzige Schritt war daher absehbar (siehe immoflash vom 15. 12.16).

Auch wenn die Transaktionshöhe nicht bekannt gegeben worden ist, so wird der neue Wienwert-CEO Stefan Gruze in Medien mit der Aussage zitiert, dass der Abschreibungsbedarf bei 25 bis 27 Millionen liegen würde. Wie berichtet liegt das negative Eigenkapital der Wienwert mit Jahresende bei rund 20 Millionen.

Mit Jahresanfang wurde die alte Wienwert AG in die Wienwert Holding AG umbenannt (wo sich negatives Eigenkapital, rund 25 Millionen Bankkredite und über 40 Millionen Anleiheverbindlichkeiten befinden) und parallel eine neue, jungfräuliche Wienwert AG gegründet, mit der das Geschäft im Neubaubereich weiter betrieben werden soll.

An Aktiva gibt es Medienberichten zufolge die beiden Altbestandsobjekte Getreidemarkt 10 und Neubaugürtel 4 sowie diverse Liegenschaftsreserven für Neubauten (für gut 50.000 m² BGF in Transdanubien plus ein eventuell Abrissprojekt in der Wiedner Hauptstrasse)