Immobilien Magazin

Hotel weiter Investors Darling

Das Interesse von Investoren an die Assetklasse Hotel ist europaweit ungebrochen hoch. Auch immer mehr Forward Deals werden nun in dem Bereich getätigt.

Autor: Stefan Posch

Auf europäischer Ebene ist das Interesse nach wie vor groß, so Lukas Hochedlinger, Managing Director Central & Northern Europe bei Christie + Co, zum immoflash auf der Expo Real. Umso größer das Volumen, umso interessanter sei es für internationale Investoren. Die größten Volumina verortet Hochedlinger in den größten Märkten, wie Spanien, Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Viele Bestandsobjekte seien aber schon verkauft und so würden nur wenige Portfolios und Assets auf dem Markt kommen. Deswegen kommt es auch in dieser Assetklasse zu immer mehr Forward-Deals.

Aufgrund der hohen Nachfrage befinden sich auch in Wien aktuell sehr viele Häuser in den Pipelines der Immobilienentwickler. Hochedlinger glaubt aber, dass der Markt die neuen Zimmer absorbieren kann. Eher würden die älteren Häuser in der Bundeshauptstadt „unter die Räder“ kommen. Simon Kronberger, Associate Director Austria & CEE bei Christie + Co gibt zudem zu bedenken, dass die Nachfrage stärker gestiegen sei, als die Anzahl der angebotenen Zimmer. Wien hat, laut Hochedlinger, zudem den Vorteil, dass verschiedene Gästesegmente angesprochen werden. Denn in die österreichische Hauptstadt zieht es sowohl eine große Anzahl an Touristen als auch Geschäftsreisende.

Trotz des Booms bei Budgethotels sieht Hochedlinger auch im Wiener Luxusegment durchaus Potenzial. „Hochwertige Luxushotels funktionieren noch immer“, so seine Einschätzung. Es müsse aber alles hochwertig sein, vor allem auch die Lage des Hauses. Mehr über die Assetklasse Hotel lesen Sie im aktuellen Immobilien Magazin.