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Situation geht in Richtung normal

Verbücherungen und Userverhalten stabilisieren sich

Autor: Charles Steiner

Nach genau vier Wochen Ausgangsbeschränkung aufgrund des Corona-Virus hat IMMOunited deren Auswirkungen auf das Userverhalten von knapp 15.000 Anwendern über alle Usergruppen (Makler, Bewerter, Bauträger, Banken, Versicherungen, öffentliche Hand, Family Offices und Juristen) in den eigenen Datenbanken ausgewertet und die Anzahl der Verbücherungen von Immobilienverträgen mit dem Zeitraum des Vorjahres verglichen. Das Ergebnis: Zwar sind die Anfragen aus der IMMOunited-Datenbank sowie die Anzahl der Verbücherungen zu Beginn der von der Bundesregierung erlassenen Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung der Pandemie am Freitag, dem 13. März stark zurückgegangen, diese haben sich allerdings im weiteren Verlauf wieder eingependelt. Vier Wochen nach dem Lockdown zeichnet sich wieder eine Bewegung in Richtung Normalzustand ab.

Während sich die Anfragen aus der IMMOunited-Datenbank am Wochenende nach dem Vorstellen des Maßnahmenpakets noch fast verdoppelt haben (+70.82 Prozent gegenüber einem durchschnittlichen Wochenende), kam es in der ersten Woche darauf, also ab dem 16. März., mit einem Minus von 74,04 Prozent zu einem massiven Einbruch. Ähnlich zeigt sich auch der Vergleich der Verbücherungen von Immobilienkaufverträgen im österreichischen Grundbuch: Hier wurde ein Rückgang von 58,5 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres (oder in Absoluten Zahlen statt 2.849 „nur“ 1.183 Verbücherungen) verzeichnet.

Allerdings hat sich das Abfrageverhalten und die Anzahl der Verbücherungen die Wochen darauf wieder erholt und der Trend zeigt ein baldiges Erreichen des Normalzustands. In der vierten Woche nach den Ausgangsbeschränkungen waren nur mehr 24 Prozent weniger Datenbankabfragen und nur neun Prozent weniger Verbücherungen registriert worden.

Eine deutlich stärkere Nachfrage als gewöhnlich ist hingegen bei 3D-Touren verzeichnet worden. Allein beim IMMOunited-Tochterunternehmen PicMyPlace hat sich die Anzahl der zu visualisierenden Wohnungen nahezu verzehnfacht. Auffällig dabei ist, dass Kunden ganze Wohnungskontingente für virtuelle Besichtigungen aufrüsten wollen.

„Die Corona-Krise wird noch lange Ihre Spuren hinterlassen, so viel ist sicher, viel mehr aber auch nicht. Wir müssen uns mit dieser Situation bestmöglich arrangieren“, sagt Roland Schmid, Eigentümer und Geschäftsführer der IMMOunited GmbH, der sich darüber freut, dass sich das Benutzerverhalten und die Anzahl der Verbücherungen wieder normalisiert: „Das Wichtigste in dieser Krise ist die Gesundheit, gleich danach folgt sehr dicht aber die Absicherung der wirtschaftlichen Existenz. Jede Krise bringt auch ihre Chancen. Und die gilt es jetzt für jeden einzelnen zu Erkennen. Einige resignieren und geben sich und ihr Unternehmen scheinbar auf, andere setzen gerade jetzt zum Überholen an“ analysiert Roland Schmid die unterschiedlichen Kundenrückmeldungen: „Aber kämpfen möchte fast jeder, wir auch!“

Außerdem gilt: Gemeinsam schaffen wir das!

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