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Immobilien bleiben weiterhin attraktiv

Positive Stimmung auf dem PwC-Immotalk

Autor: Charles Steiner

Trotz globaler Unsicherheiten - oder gerade deswegen - bleiben Immobilien eine attraktive Anlageform. Zu dieser Einschätzung gelangen Experten in der PwC-Studie "Emerging Trends in Real Estate", die kürzlich im Rahmen des PwC-Immotalk im DC Tower in Wien präsentiert wurde. Im kommenden Jahr werden laut den Studienergebnissen, die von Jasmin Soravia, Chairman ULI Austria und Marius Richter, Director Real Estate Assurance bei PwC Österreich präsentiert wurden, besonders Paris, Berlin und Frankfurt im Hauptfokus internationaler Investoren stehen. Auch Wien bleibt dabei bullish: Dies insbesondere vor dem Hintergrund des stabilen Mietniveaus, geringer Leerstandsraten und der für Investoren positiven demographischen Entwicklung. Der Bereich Logistik, gepusht durch den anwachsenden Onlinehandel, zählt ein weiteres Mal zu den Top-Anlage- und Entwicklungsperspektiven.

Ein weiterer Aspekt betrifft den Wandel der Immobilienwirtschaft, getrieben durch die Digitalisierung und durch Anforderungen bezüglich Nachhaltigkeit. Peter Fischer, Real Estate Leader bei PwC Österreich und Hausherr des Immotalk: "Klimabewusstsein, politische Instabilität, steigende (Bau-)kosten, niedrige Zinsen und monetäre internationale Expansion regen längst zum Umdenken innerhalb der Immobilienbranche an. Damit aus dem 'Life Cycle of Assets' ein 'Life Cycle der Kundenbedürfnisse' wird, müssen anstelle der klassischen Flächenproduktion künftig mehr 'costumer-tailored products' geschaffen werden." Dieser Wandel werde sukzessive vollzogen, darin waren sich die Experten Andreas Köttl, CEO von Value One, Martin Löcker, COO der UBM Development, Ulf Pleschiutschnig, Managing Director bei Morgan Stanley, Andreas Quint, CEO der CA Immo und Hans-Peter Weiss, CEO BIG/ARE einig.