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Immobilienball: Das ist das Charity-Projekt

Spenden ermöglichen Schulprojekt in Bangladesch

Autor: Charles Steiner

Fünf karitative Projekte sind im Vorfeld des 15. Immobilienball zum Online-Voting eingereicht worden, jetzt steht das Siegerprojekt fest: Sonne-International erhält den Gesamterlös aus allen verkauften Spendenkarten, damit soll ein finanzieller Beitrag für Schulprojekt in Bangladesch geleistet werden. Rund 37.000 Personen haben in den vergangenen zwei Monaten beim Online-Voting ihre Stimme für eines der fünf ausgewählten Sozialprojekte abgegeben. Das Siegerprojekt Sonne-International erreichte knapp 54 Prozent bei der Abstimmung und überholte somit die anderen vier Sozialprojekte. Überreicht wird der Spendenscheck beim 15. Immobilienball am 21. Februar 2020. Im vorigen Jahr etwa erhielt der Verein tralalobe die Rekordsumme von 70.000 Euro.

Iris Einwaller, Geschäftsführende Gesellschafterin des Veranstalters epmedia Werbeagentur: „Jedes Jahr haben wir viele großartige Projekte dabei, aber leider kann es in einem öffentlichen Voting nur einen Sieger geben. Als Veranstalter des Immobilienballs freuen wir uns aber sehr, durch den diesjährigen Spendenerlös ein Schulprojekt in Bangladesch ermöglichen zu können.“

Im April 2020 wird in Bangladesch durch Sonne-International das neue Bauprojekt gestartet, die Spendengelder ermöglichen den Bau. Dabei handelt es sich um ein einfach eingerichtetes Schülerheim, das nach Fertigstellung anfänglich 20 Kinder beherbergen soll, die Anzahl soll sukzessive auf 30 Kinder erhöht werden. Jene Kinder, die in dem Heim untergebracht werden, müssen so für Unterbringung und Versorgung nicht bezahlen, sie werden eine öffentliche Mittelschule besuchen können.

Der Obmann von Sonne-International, Erfried Malle, freut sich über den Sieg beim Online-Voting: “Mit dem Preisgeld werden wir in Bangladesch ein neues Schülerinnenheim für besonders bedürftige Kinder ethnischer Minderheiten errichten und in Betrieb nehmen können. Erst durch die Aufnahme in ein Schülerheim haben Kinder aus den entlegenen Dörfern die Möglichkeit, ihren Bildungsweg nach der Dorfvolksschule fortzusetzen und dadurch auch die Chance auf eine gute Berufsausbildung. Der besondere Dank gilt der epmedia für die Möglichkeit an diesem Voting teilzunehmen und den viel Menschen, die unserem Projekt ihre Stimme gegeben haben."