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Zinsverfall setzt sich fort

Fixzinsen im Jänner 2020 deutlich niedriger als Anfang 2019

Autor: Stefan Posch

Der Zinsverfall nimmt auch im neuen Jahr weiter ihren Lauf. Laut einer Auswertung des Finanzierungsvermittler Interhyp Wien liegen die Zehn-, fünfzehn- und zwanzigjährige Fixzinsen aktuell bei guten Bonitäten oft nur bei zwischen 1 und 1,5 Prozent pro Jahr und damit deutlich unter dem Niveau vom Jahresbeginn 2019. So waren zehnjährige Fixzinsen vor einem Jahr oft noch rund 0,5 Prozentpunkte teurer. Auch variable Zinsen sind mit zum Teil unter 0,5 Prozent pro Jahr sehr günstig, aber im Vergleich zum Jänner 2019 nur leicht gesunken. Interhyp erwartet zudem auch für 2020 weiterhin ein günstiges Zinsumfeld für Häuslbauer.

„Wer 2020 eine Immobilie kaufen will oder eine Umschuldung plant, muss nicht mit hohen Zinsen rechnen. Politische und wirtschaftliche Unsicherheiten sowie die lockere Geldpolitik der Europäischen Notenbank stützen weiter das Niedrigzinsumfeld“, erklärt Mirjam Mohr, Interhyp-Vorständin für das Privatkundengeschäft in Österreich und Deutschland. Diese Auffassung bestätigt auch eine Umfrage von Interhyp unter den Zinsexperten von zehn Kreditinstituten. Demnach geht die Mehrheit der befragten Experten davon aus, dass das Niedrigzinsniveau anhält. Neben der Niedrigzinspolitik seien der zunehmende Wettbewerb und die Markttransparenz durch Vermittler positiv für Konsumenten in Österreich.

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