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Jugendlichster Traditionsball Wiens

Ein toller Nebeneffekt des günstigen Eintrittes

Autor: Gerhard Rodler

Das neue Ballkonzept hat sich mehr als nur bewährt und den Immobilien-Traditionsball in der Wiener Hofburg radikal verjüngt und damit völlig neuen Besucherkreisen den Zugang auch zum diesjährigen Immobilienball erschlossen. Erfahrene Ballgeher waren sich in diesem Jahr jedenfalls besonders einig: Das gefühlte Durchschnittsalter am diesjährigen Immobilienball lag wohl um ein gutes Jahrzehnt unter den Durchschnittswerten der anderen Hofburgbälle. Ein guter Grund dafür könnte freilich sein, dass die (finanzielle) Eintrittshürde zum diesjährigen Jubiläumsball so gut wie nicht vorhanden war. Denn die erwünschte Spende von zehn Euro pro Karte kam ja auch in diesem Jahr einem guten Zweck (mehr dazu in dieser Ausgabe an anderer Stelle) zugute.

Der Zutritt zum diesjährigen Ball war daher auch für die schmäleren Börsen der jugendlichen Gäste leistbar. Und davon wurde ganz offensichtlich intensiv Gebrauch gemacht. Das hat nicht nur dem Ball ein erfreulich jugendliches und dynamisches Image beschert, sondern dient auch der Zuführung junger, besonders heller Köpfe zu den Top-Unternehmen der Immobilienbranche. Beachtlicher Nebeneffekt: Es war wohl besonders den jugendlichen Gästen zu verdanken, dass auch um drei oder halb vier Uhr früh noch heftig überall getanzt worden war.

Traditionell versammelten sich auch in diesem Jahr übrigens die allerletzten Ballgäste irgendwann vor der absoluten Sperrstunde in der bewährten Disco im Gartensaal.

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