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London ist teuerster Arbeits- und Wohnort

Hongkong, Shanghai und Mumbai unbezahlbar

Autor: Gerhard Rodler

Dem jüngsten Savills Live/Work Index zufolge, der die Mietkosten für Büro- und Wohnraum pro Person und Jahr gegenüberstellt, sind London, Hongkong und New York die teuersten Städte der Welt für Unternehmen, um dort Mitarbeiter anzusiedeln, wobei London knapp an der Spitze liegt. In London und New York stellen sich die Immobilienkosten im Verhältnis zur wirtschaftlichen Produktivität jedoch günstiger dar als in Hongkong, Shanghai und Mumbai, berichtet das Immobiliendienstleistungsunternehmen in seinem 12 Cities Report. Nach dieser Maßregel bieten Sydney, Los Angeles und San Francisco das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

In London lagen die Kosten für Wohn- und Büroraum in der ersten Jahreshälfte 2015 bei durchschnittlich 118.425 US-Dollar, - plus 20,7 Prozent seit 2008 . Dies ist nur geringfügig teurer als in Hongkong, wo sich die Kosten seit 2008 um 0,4 Prozent erhöht haben bzw. in New York, (plus 28,4 Prozent). Am deutlichsten zugelegt hat San Francisco mit 59,8 Prozent seit 2008. Die günstigste Stadt im Index ist Mumbai, in der die Kosten für die Unterbringung von Mitarbeitern lediglich 29.088 US-Dollar betragen und damit seit 2008 um nur 2,4 Prozent stiegen, während Shanghai auf 38.089 US-Dollar bzw. einen Anstieg von 15,6 Prozent.

Jedoch sind Savills zufolge die Unterkunftskosten nur eines der Kriterien für die Bewertung der Bezahlbarkeit einer Immobilie. Um diese zu messen, hat das Unternehmen im Index die Pro-Kopf-Unterbringungskosten mit dem Pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt jeder Weltmetropole verglichen, um einen Wertindikator zu erstellen.

Sydney und Los Angeles bieten mit 70 Prozent bzw. 80 Prozent des Pro-Kopf-BIP das beste Mietpreisverhältnis zwischen Wohn- und Büroraum, gefolgt von San Francisco. Mumbai ist im Verhältnis zur Produktivität die teuerste Metropole mit einem fünffach höheren Wert als das Pro-Kopf-BIP.

Österrreichpartner von Savills in Österreich ist die EHL.