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Makler erwarten Verbesserungen

20 Prozent des Umsatzes für Vermarktung

Autor: Gerhard Rodler

Zwei Drittel der Makler erwarten in den kommenden drei Jahren eine Verbesserung der Geschäftsentwicklung. Etwa ein Fünftel des Umsatzes fließt heutzutage in die Vermarktung, der Online-Anteil steigt. Entsprechend knüpfen auch vier Fünftel der Nachfrager heute bereits den ersten Kontakt zum Makler online. FAGG und VRUG werden von zwei Dritteln der Makler deutlich kritisiert. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die Rekrutierung guter Mitarbeiter und die Akquise bereiten Österreichs Maklern am meisten Kopfweh. Das zeigt eine aktuelle Maklerbefragung von ImmobilienScout24 und meinungsraum.at. Für die Umfrage wurden im Mai 2015 115 MaklerInnen in Österreich online befragt.

Heuer, so schätzt das Gros der befragten Makler, wird sich die Geschäftsentwicklung des Vorjahres eher unverändert fortsetzen, nur etwa ein Drittel rechnet mit einer Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr. Die größten Herausforderungen sehen die Makler in den gesetzlichen Rahmenbedingungen, der Ausbildung und Rekrutierung guter Mitarbeiter und in der Akquise. Zwei Drittel der Aufträge sind laut Auskunft der Befragten Alleinvermittlungsaufträge. Etwa ein Fünftel ihres Umsatzes geben die Makler für die Vermarktung aus. Mittlerweile fließt ein Drittel des Marketingbudgets bereits in Onlinemarketing, vor allem für die großen Immobilienplattformen. Das Printbudget wird primär für lokale und regionale Medien eingesetzt. In Besichtigungen investieren die Makler den größten Anteil ihrer Arbeitszeit, nämlich etwa 20 Prozent.