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Milliardenbusiness Zinshäuser

Preise steigen in Wien weiter stark

Autor: Gerhard Rodler

Der Wiener Zinshausmarkt wird von einem Rekord zum anderen katapultiert. Mit einem zu erwartenden Umsatz jenseits der Milliarden-Grenze zeichnet sich 2015 als ein Rekordjahr ab. Ohne Berücksichtigung des Nachlaufs beträgt der Umsatz mit Stichtag 15.02.2016 bereits 934 Millionen Euro. Dies geht aus dem Ersten Wiener Zinshaus-Marktbericht der OTTO Immobilien Gruppe hervor.

Impulsgeber für die starke Entwicklung am Zinshausmarkt seien die Anhebung der Immobilienertragsteuer, günstige Finanzierungsmöglichkeiten sowie fehlende sichere Anlageformen. Teils deutlich zugelegt haben seit dem ersten Halbjahr laut OTTO Immobilien die Preise außerhalb des Gürtels – allerdings mit Ausnahme der Region 10 (13., 18. und 19. Bezirk). Bei den Preisen in den Innergürtelbezirken sieht man eher Seitwärtsbewegungen bzw. einen Rückgang bei den Mindestpreisen. Der höchste Zuwachs bei den Maximalpreisen konnte in der Region 6 (10. und 11. Bezirk) mit plus 28 Prozent verzeichnet werden. Starke Zuwächse gab es in der Region 11 (20. Bezirk) mit 21 Prozent und in der Region 8 (15. Bezirk) mit 19 Prozent. Den größten Anstieg bei den Mindestpreisen wurden in der Region 12 (21. und 22. Bezirk) mit rund 33 Prozent registriert. In der Region 6 (10. und 11. Bezirk) sowie in der Region 8 (15. Bezirk) erhöhten sich die Mindestpreise um jeweils 25 Prozent. Mittlerweile gäbe es in Wien so gut wie kein Zinshaus unter 1.000 Euro pro Quadratmeter.