immoflash

Noch mehr Ärger für Airbnb

Hohe Verluste, weitere Beschränkungen in Wien

Autor: Gerhard Rodler

Airbnb kommt aus den Turbulenzen nicht heraus, eher sogar das Gegenteil. Der Wiener Bürgermeister Ludwig hat jetzt anklingen lassen, dass er die Vermietung von Wohnungen über Airbnb in Wien weiter einschränken will. Konkret wolle man es an der insgesamten Länge an Vermietungen fest machen. So sei es in Ordnung, wenn Wohnungen "eine Woche" (und wohl auch zwei oder drei) über Airbnb vermietet wären, eine dauerhafte Vermietung über diese Plattform wolle man aber bei normalen Wohnwidmungen aber noch weiter einbremsen. Wohnraum sei für Kurzzeitvermietungen zu wertvoll.

Dahinter steht wohl der Gedanke, dass Airbnb- oder booking.com-Vermietungen auf Gewerbewidmungen ("gewerbliches Wohnen") verschoben wird.

International drängt Airbnb trotz aktuell negativer Auswirkungen der Corona-Pandemie auf ihre Geschäfte an die Börse. Dies vor dem Hintergrund drastischer Umsatzeinbrüchen. Der Umsatz in den Monaten Jänner bis September sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nach Medienberichten um fast ein Drittel auf 2,52 Milliarden Dollar.

Weitere Artikel

  • » Bonjour Paris – Mit dem Market Center (MC) in Paris hat Engel & Völkers Ende Januar ... mehr >
  • » Getrennte Wege bei Aucon – Rund zwei Jahrzehnte haben Robert Wagner, Heinz Liebentritt ... mehr >
  • » Airbnb-Krise als Chance – Während Airbnb 2008 im Zuge der Finanzkrise als Gewinner ... mehr >