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Orascom leidet unter Virus

Immo- und Hotelkonzern erleidet Umsatzeinbruch

Autor: Gerhard Rodler

Für den schweizerisch-ägyptische Immobilienentwickler und Hotelbetreiber Orascom lief es ja schon öfters nicht immer so richtig rund und vor allem beim Hoteldevelopment gab es schon öfters ordentliche Durststrecken. Jetzt haben aber die Auswirkungen der Pandemie den schillernden Immobilienkonzern ordentlich erwischt. Der Umsatz ging in den ersten neun Monaten aufgrund von Hotelschließungen im Tourismusbereich kräftig, nämlich um 60 Prozent, zurück. Die Immobilienverkäufer entwickelten sich aber besser. Alles in allem sackte der Gesamtumsatz um ein Fünftel auf rund 260 Millionen Franken ein. Das drückte auch ordentlich auf den Ertrag.

Der Reinverlust summierte sich bislang bereits auf 26,6 Millionen nach einem Fehlbetrag von 7,9 Millionen in der Vorjahresperiode. Um Sondereffekte bereinigt wäre ein - ebenfalls reduzierter - Betriebsgewinn von rund 40 Millionen verblieben - immerhin um 29 Prozent weniger als im Jahr davor.