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Studie: Pendeln geht auf die Gesundheit

„Speckgürtel-Käufe“ sollten gut kalkuliert sein

Autor: Stefan Posch

Zweieinhalb Stunden Fahrzeit seien für Arbeitssuchenden zumutbar und wenn er mit einem öffentlichen Verkehrsmittel unterwegs ist, sehe er das „nicht als diese Belastung“, sagte ÖVP-Klubobmann Reinhold Lopatka vor drei Wochen im „Ö1-Morgenjournal“. Dem widerspricht jetzt allerdings eine Studie des Baufinanzierungsportals Baufi24.de. Pendler seien „in der Regel schlechter gelaunt“ und „mit ihrer gesamten Lebenssituation weniger zufrieden als Menschen, die in der Nähe ihrer Arbeitsstätte wohnen“, heißt es dort.

„Je höher die Immobilienpreise in Citylage, desto mehr Menschen können und wollen sich diese nicht leisten und weichen in den sogenannten Speckgürtel oder umliegende Städte aus“, so Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufi24.de in einer Aussendung. „Wer nun darüber nachdenkt, eine günstigere Immobilie zu kaufen und einen längeren Arbeitsweg auf sich zu nehmen, dem ist geraten vorher gut zu kalkulieren“, so Scharfenroth weiter. Auch wenn Käufer theoretisch mehr Haus auf dem Land leisten könnten, sollte diese Überlegung wohl durchdacht sein. Denn auch das tägliche Pendeln belastet den Geldbeutel sowie auch die Gesundheit.

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