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S Immo kauft im Berliner Speckgürtel zu

2 Millionen Quadratmeter-Marke überschritten

Autor: Stefan Posch

Im Sommer 2018 hat die S Immo beschlossen, ihren Aktionsradius in der deutschen Hauptstadt zu erweitern und in Grundstücke im Berliner Umland zu investieren. Seitdem wurden 28 Areale erworben und die 2 Millionen Quadratmeter-Marke überschritten, wie das Unternehmen mitteilt. Damit würde man eine starke Entwicklungspipeline für die kommenden Jahre sichern, heißt es weiter.

Das Investitionsvolumen der Ankäufe beläuft sich auf knapp über 30 Millionen Euro. Die bisher erworbenen Areale gehen zum Teil erst innerhalb der nächsten Monate in das Eigentum der S Immo über.

„Die Zukäufe im Berliner Speckgürtel entsprechen genau unserer Strategie antizyklisch zuzukaufen und rechtzeitig die Erträge der Zukunft sichern. Wir sehen in der Grundstücksentwicklung im Berliner Speckgürtel langfristig attraktive Chancen und ein beachtliches Wertsteigerungspotenzial. Gleichzeitig ist das Risiko dieser Investitionen durch die niedrigen Ankaufspreise sehr überschaubar“, so Ernst Vejdovszky, Vorstandsvorsitzender der S Immo.

Im Gegensatz zum Umland anderer großer europäischer Großstädte sei der Berliner Speckgürtel zum jetzigen Zeitpunkt noch unterdurchschnittlich erschlossen. Die demografischen Entwicklungen und die steigenden Preise in Berlin würden das Potenzial dieser Gegend verdeutlichen. „Wir suchen besondere Grundstücke, entwickeln Visionen und versuchen zu begeistern. Entscheidend für den Projekterfolg ist es, die Interessen der Akteure vor Ort miteinzubeziehen und die Infrastruktur- und Regionalplanung im Blick zu behalten“, erklärt Robert Neumüller, Geschäftsführer der S Immo Germany. Die Unsicherheit des einzelnen Projekts werde dabei durch die breite Streuung der Investments aufgefangen: „Wir heben Einzelrisiken auf Portfolioebene, rechnen mit Wahrscheinlichkeiten und können dadurch punktuell stärker ins Risiko gehen“, so Neumüller.

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