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Themenschwerpunkt: student housing

Europa-Kongress am 2. und 3. November

Autor: Gerhard Rodler

Am 2. und 3. November findet erstmals in Wien die Konferenz "The Class of 2020" statt, die führende Plattform und Think Tank für studentisches Wohnen in Europa Bernhard Wippaunig, GF Betrieb MILESTONE Operations und Harald Hübl von value one holding sprechen aus diesem Anlass über den Markt für studentisches Wohnen in Europa.

In den letzten drei, vier Jahren ist das Thema student housing in Europa richtig gehend explodiert. Was ist der Grund, dass es gerade jetzt diese strake Dynamik gibt?

Hübl: Student Housing bietet jungen Menschen einen optimalen und auch gut organisierten Einstieg in einen neuen Lebensabschnitt an - das ist den Studenten und deren Eltern wichtig. Durch das kompakte Produkt student housing wird den Studierenden ein erleichterter Einstieg in diesen neuen Lebensabschnitt geboten. Im Umfeld trifft der Studierende auf seine Zielgruppe, kann netzwerken, Freunde finden usw.

Wippaunig: Um im zukünftigen Berufsleben mithalten zu können sind Auslandssemester oder auch der Besuch von ausländischen Universitäten unerlässlich geworden. Student Housing bietet überdies meist den Vorteil von All In Preisen an. In vielen Städten ist "die "Studenten" Wohnung" ein knappes und auch teures Gut geworden.

Wie sehen das die Investoren?

Hübl: Student Housing ist vor allem in Europa nach UK zuerst in Deutschland als eine neue Asset Klasse von Investoren entdeckt worden. In den UK war es die Investorensuche nach Wohnimmobilien - da es insbesondere in England hier kaum große Mietobjekte gab. In den USA - auch durch das Campus Leben - ist diese Wohnform und Investmentklasse seit langem etabliert.

Ist das jetzt ein bald wieder abflachender Hype oder wird es sich dabei um einen längerfristigen Trend handeln, warum? Hübl: Alle Faktoren rund um den Markt von student housing zeigen, dass es vielleicht zu einer Abflachung kommen wird, was Neuprojekte angeht aber der Bedarf wird weiterhin da sein. Noch immer steigende Zahl an Studierenden, weiterhin knappes Gut Wohnungen, das Wachstum der Ballungszentren werden auch mittelfristig und langfristig zu einem Bedarf nach student housing führen. Die Investoren prüfen aber immer genauer, ob jemand daher ein guter Betreiber sein wird.