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Ausfälle und Stundungen in Deutschland

Stimmung bleibt aber positiv

Autor: Stefan Posch

Die Corona-Pandemie hinterlässt im deutschen Wohninvestmentmarkt ihre Spuren. Das zeigt eine Umfrage von Saeger & CIE. Zinshaus Investments. Ein Drittel der befragten Investoren gibt an, von Mietstundungen betroffen zu sein. Etwa ein Fünftel verzeichnet Mietausfälle oder meint, dass bald Mietausfälle drohen.

Trotz dieser Auswirkungen hat sich aber die Investitionsbereitschaft der Bestandshalter und Vermieter kaum verändert. Rund drei Viertel der Befragten ändern angesichts der Ereignisse der vergangenen Monate nichts an ihrem Investitionskurs. Bei immerhin neun Prozent hat die Investitionsbereitschaft sogar zugenommen. In der Summe bleibt die Stimmung bei 85 Prozent der Teilnehmer der Umfrage gut.

Mit rund 80 Prozent möchte die Mehrheit der Investoren in den nächsten sechs Monaten sogar in weitere Wohnimmobilien investieren. Den Anteil von Wohnimmobilien in ihrem Gesamtportfolio sehen die Teilnehmer der Befragung in den nächsten ein, zwei Jahren bei durchschnittlich 73,4 Prozent.

"Die Stimmung am Wohninvestmentmarkt bleibt positiv. Wohnimmobilien sind als Anlageklasse weiterhin sehr gefragt", erklärt Heiko Saeger, Gründer und CEO von Saeger & CIE. Zinshaus Investments. "Ob Inflation, Währungsreform, Rezession oder Depression: Investoren sind mit Wohnimmobilien bislang durch jede Krise gekommen", so Saeger. "In Großstädten wie Hamburg und München stehen Zinshäuser, die seit weit mehr als 100 Jahren regelmäßig Rendite abwerfen und im Wert gestiegen sind. Dank dieser langen Tradition gelten Investments in Zinshäuser als eine der sichersten Anlagemöglichkeiten."