Immobilien Magazin

Visionen zum Lebensraum

Reger Andrang herrschte im Rahmen des Bundesimmobilientags bei einer Führung durch das Ars Electronica Center. Die Themen: Standentwicklung und eine Reise ins Innere des Körpers.

Autor: Charles Steiner

Während sich die einen am Golfplatz der körperlichen Ertüchtigung hingaben, zog es die anderen Vertreter der Branche ins Ars Electronica Center. Mit einem Programm, das kontroverser kaum sein könnte. Unter dem Titel „Lebensraumvisionen“ wurde einerseits das Thema Stadtentwicklung bei der Ausstellung „GeoCity“ behandelt und eine Reise ins Innere des menschlichen Körpers im Rahmen der Ausstellung „Deep Space LIVE: Universum Mensch - Cinematic Rendering“ gewagt.

Bei GeoCity handelt es sich um ein Präsentationstool eines interaktiven Stadt- und Geo-Informationssystems, mit dem die Besucher ungewöhnliche Einsichten in den Lebensraum Stadt sowie deren Funktionen erlangen können. Ob Buch oder Stadtplan - bei GeoCity wird alles in eine interaktive Oberfläche umgewandelt; digitale und analoge Elemente harmonisieren dabei. Das Tool basiert dabei auf realen Daten einer ausgewählten Stadt. Das System hinter GeoCity ist ein Geographisches Informationssystem (GIS), das mit Luftaufnahmen der Stadt wie auch mit unterschiedlichen Datenmengen in einem graphischen User-Interface zusammen verschmolzen wird.

Ungewöhnliche Einblicke gab es auch bei „Deep Space Live“ - nämlich ins Innere des menschlichen Körpers, von der Hautoberfläche bis ins tiefste Innere zu den Blutgefäßen, den Organen und Knochen. Mit seiner App „Cinematic Rendering“ bot der Leiter des Zentralen Radiologie Instituts am Kepler Universitätsklinikum Linz neue Möglichkeiten, die menschliche Anatomie zu erleben - und zwar so, wie man sie noch nie erlebt hat.