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Vonovia wächst dank Buwog

Mehr Cashflow durch Development und Auslandsgeschäft

Autor: Charles Steiner

Die Übernahme der Buwog hat der Vonovia offenbar gut getan. Denn durch den Zukauf des österreichischen Konzerns wie auch anderen Zukäufen, wie der schwedischen Victoria Park, konnte im dritten Quartal der Gruppen-Cashflow um elf Prozent auf fast 933 Millionen Euro gesteigert werden. Neben den Akquisitionen genannter Konzerne habe insbesondere das durch die Buwog erworbene Development-Geschäft für Auftrieb gesorgt, heißt es vonseiten der Vonovia.

Damit konnten auch die Investitionen in Instandhaltung, Modernisierung und Neubau gesteigert werden, die in den ersten neun Monaten dieses Jahres mit 1,3 Milliarden Euro deutlich über jenen des Vorjahres (983 Millionen Euro) gelegen sind. Besonders in den Neubau ist mehr Geld geflossen als im Jahr zuvor - hier liege man bei etwa 624 Millionen Euro nach 416 Millionen.

Rolf Buch, Vorstandschef der Vonovia, hebt für die Zahlen besonders die Akquisitionen in Österreich und Schweden hervor: „Die erfolgreiche Entwicklung von Vonovia basiert auch auf unserer strategischen Entscheidung, unser Engagement außerhalb Deutschlands auszubauen und unser Geschäftsmodell mit der Buwog um den Bereich Development zu erweitern. In Verbindung mit unserer Entscheidung, uns auf dynamische Wachstumsregionen in Deutschland zu fokussieren, verfügen wir heute über ein sehr gut ausbalanciertes und damit von einzelnen regionalen Schwankungen unabhängiges Portfolio.“

Der Group FFO soll bis Ende des Jahres auf 1,17 bis 1,23 Milliarden Euro steigen. Für das laufende Jahr sollen die Aktionäre eine Dividende von 1,57 Euro je Aktie erhalten, ein Plus von 13 Cent.