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Wirtschaftsfaktor Immmobilienball

Auch ein guter Platz für Tanzmuffel ...

Autor: Gerhard Rodler

Über 450 Bälle zählt Wien auch in diesem Jahr. Kaum ein Faschingstag vergeht, ohne dass irgendwo über ein Ballparkett gewirbelt würde. Eine Tradition dieser Größenordnung ist längst zum Wirtschaftsfaktor geworden - rund 300.000 Besucher, die jährlich mehrere hundert Euro pro Kopf für das Ballvergnügen ausgeben. Bis heute haben sich - in mehr oder minder strenger Ausführung - die Regeln des Ballbesuchs seit dem 18. Jahrhundert gehalten. Und doch sticht der Immobilienball ein wenig heraus. Als einer der ganz wenigen eleganten Bälle in der Wiener Hofburg, ist hier auch viel Platz (und Anwesenheitsberechtigung) zum Networken und, ja auch das gibt es auf diesem Ball, zum Geschäfte machen. Die österreichische Immobilienbranche ist ja ganz generell eine, für die der persönliche Kontakt besonders wichtig ist. Und weil es bei Immobilien immer um große Summen geht, ist auch der Vertrauensfaktor hier ein ganz besonders wichtiger. Und gerade ein Event wie der Immobilienball ist einer, um mit neuen Kontakten „warm zu werden“.

Das war auch in diesem Jahr nicht anders. Also gab es da schon die eine oder andere Stunde, wo die Tanzfläche nicht zu klein geworden war, dafür gab es so gut wie keinen Platz in den vielen Bars und anderen Ecken der Wiener Hofburg.

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