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Hamburgs Büros gehen wieder auf Kurs

Knappes Viertel über Vorjahresuartal

Autor: Gerhard Rodler

Der Hamburger Büromarkt erzielt im ersten Quartal 2021 einen Flächenumsatz von 118.000 m² und übertrifft damit das Vorjahresergebnis um knapp 23 Prozent. Auch im langjährigen Vergleich ist es ein sehr gutes Resultat, das rund 4 Prozent über dem zehnjährigen Durchschnitt liegt und darüber hinaus den höchsten Quartalswert seit Mitte 2019 darstellt. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate. „Insgesamt lässt sich konstatieren, dass das Marktgeschehen wieder lebhafter geworden ist“, sagt Heiko Fischer, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate und Hamburger Niederlassungsleiter. Der Leerstand ist im Vorjahresvergleich um knapp 5 Prozent gestiegen und beläuft sich auf 580.000 m². Nachdem die Flächen im Bau im ersten Quartal des Vorjahres ein lange nicht erreichtes Niveau von fast 500.000 m² aufwiesen, sind sie aktuell auf 468.000 m² gesunken. Die für den Markt relevantere Größe der noch verfügbaren Flächen ist dagegen auf 226.000 m² gestiegen, was einem Anteil von gut 48 Prozent entspricht. Davon wird jedoch nur für 44.000 m² eine Fertigstellung innerhalb der nächsten zwölf Monate erwartet. Das Mietpreisniveau des Gesamtmarkts hat sich im Vorjahresvergleich kaum verändert. Während die Spitzenmiete nach wie vor bei 32 Euro/m² liegt und in der City erzielt wird, beläuft sich die Durchschnittsmiete auf 19,40 Euro/m². In den einzelnen Teilmärkten sind dagegen durchaus Veränderungen in die eine oder andere Richtung zu beobachten. In der HafenCity zogen dabei sowohl die Spitzen- als auch die Durchschnittsmiete auf 30 und 25 Euro/m² an.