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Hoch3 erwirbt Hotel Burgenland

Jetzt soll umfassend saniert werden

Autor: Charles Steiner

Einst ein beliebtes Hotel in der Fußgängerzone in Eisenstadt, hat das Hotel Burgenland aufgrund der Coronapandemie im Frühjahr schließen müssen. Nachdem es dann im Verkauf stand, ist es jetzt, nach nur wenigen Monaten am Markt, an das Joint Venture Hoch3 Wohnen, bestehend aus Agh & Partner Immobilien, J.M. Offner Projektentwicklung und der Marius Moser Immo Holding verkauft worden. Das berichtet die EHL Investment Consulting, die den Deal im Rahmen eines Bieterverfahrens vermittelt hatte. Verkäuferin ist die Uniqa. Ursprünglich hätte ja auch das Land Burgenland Interesse gehabt, schied allerdings aufgrund eines zu niedrigen Gebots als Käufer aus, war Medienberichten im Vorfeld zu entnehmen.

Die gemischt genutzte Immobilie aus dem Jahr 1982 verfügt neben Gewerbe- und Büroflächen auch über Wohneinheiten und ein Hotel. Das Joint Venture Hoch3 Wohnen will den Komplex um das Viersternehotel umfassend sanieren, gab sie bekannt. Geschäftsführer Andreas Agh: „Unsere Planung für eine erfolgreiche Zukunft des erworbenen Gebäudekomplex sieht drei zentrale Punkte vor. Eingangs werden wir umfassend sanieren, denn wir wollen einen neuen Anziehungspunkt in der Innenstadt von Eisenstadt schaffen. Wobei wir als klimaaktiv-Partner größten Wert auf klimaschützende Maßnahmen im Zuge der Sanierung legen. Zweitens soll der Innenhof aktiviert und für Gastronomie interessant gestaltet werden; und letztlich ist es natürlich unser erklärtes Ziel, die regionale Wirtschaft zu beleben und neue Arbeitsplätze für Eisenstadt und das Burgenland schaffen.“

Für Franz Pöltl, Geschäftsführer der EHL Investment Consulting ist diese Transaktion einmal mehr ein Zeichen für das hohe Interesse an Immobilien in diesen schwierigen Zeiten: „Dies trifft nicht nur für Wien, sondern auch für gut und zentral gelegene Objekte in den Bundesländern zu. Vor allem EHL Immobilien Gruppe T E private Investoren nutzen damit die Möglichkeit für sichere und langfristige Veranlagungen mit dauerhaft guten Wertsteigerungsperspektiven“.