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Im Auge des Betrachters …

Kommentar zum Montag

Autor: Gerhard Rodler

Schönheit, so weiß man ja, liegt im Auge des Betrachters. Gleiches gilt ganz offensichtlich auch für den Wahrheitsgehalt von Statistiken – ganz besonders, wenn es um Statistiken geht, die den österreichischen Immobilienmarkt betreffen. Dass sich die Aussagen über die allgemeine Entwicklung des Wiener Büromarktes doch von Makler zu Makler doch zum Teil recht erheblich unterscheiden, kann man ja auch positiv sehen: Es zeigt zumindest, dass der eine nicht vom anderen abschreibt, sondern durchaus originäre Quellen verwendet.

Gleiche Differenzen zeigen sich nun aber ganz offensichtlich beim Wohnimmobilienmarkt, wo sich vor allem die mehr oder weniger großen Wohnimmobilienplattformen mit zum Teil glatt einander widersprechenden Aussagen eine Konkurrenz der besonderen Art machen. Wie immer diese Statistiken letztlich zustande kommen, eine wirkliche Hilfe ist so etwas weder für die Konsumenten, noch für den Markt an sich. Da sehnt man sich fast schon wieder nach den (an sich dunklen) Zeiten, wo es gar keine aktuellen Statistiken über den Wohnimmobilienmarkt gegeben hatte….

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Kommentare

Patrick Schenner | 17.02.2014 13:03

du sprichst mir aus der Seele, lieber Gerhard. Ich weiß, welche Datenbasis und Qualität notwendig wäre, und das bietet leider keiner der publizierenden Schlagzeilenritter. Schwierig ist es dann, wenn der eigene Geschäftseinbruch zum Markttrend hochinterpretiert wird.