immoflash

Novomatic Forum wird Kultur-Hot-Spot

Dots Group übernimmt Konzept für Kleines Haus der Kunst

Autor: Stefan Posch

Bereits vor 2 Wochen schrieb der immoflash, dass Szene-Gastronom Martin Ho die Gastroflächen im ehemaligen Novomatic Forum übernehmen wird. Nun wurde das auch offiziell bestätigt, dass Hos Dots Group sich mit dem Eigentümer LNR Development geeinigt hat. Unter dem Namen „Kleines Haus der Kunst“ (KHK) wird das Art-Deco-Gebäude auch der Kultur einen öffentlich zugänglichen Raum bieten. Mit der Entwicklung des neuen Markenauftritts für die Immobilie wurde ebenfalls die Dots Group beauftragt. Konzeption, Entwicklung und Umsetzung der neuen Kultur-Brand „Kleines Haus der Kunst“ verantwortet Kreativdirektor Sammy Zayed (Tatendrang) gemeinsam mit der Designagentur Valence.

„Die Dots Group von Martin Ho hat schon mehrfach zeitgenössische Kunst und exzellente Gastronomie unter einem Dach zu einem Gesamtkonzept vereint. Mit dieser Erfahrung, einem kulturaffinen Publikum und einem präzise durchdachten Konzept ist der Grundstein für die gedeihliche Zukunft der Immobilie als Bereicherung im Wiener Gastronomie- und Kulturleben gelegt“, erklärt LNR-Development-Geschäftsführer Lukas Neugebauer. Er ergänzt: „Unter dem neuen Namen 'Kleines Haus der Kunst' wird die Immobilie ihr 100-jähriges Jubiläum feiern und sieht einer prächtigen Zukunft entgegen.“ Unter dem Namen „404 - Don't Ask Why“ wird ein Ganztageslokal eröffnen, das eine gastronomische Ergänzung zum Naschmarkt darstellt und die kulturelle Belebung des Hauses sorgen soll. Das Konzept der Dots Group sieht eine Nutzung der Flächen unter Einbeziehung der historischen Architektur vor. Die Bespielung der Terrassenflächen öffnet das Haus Gäste an der stark frequentierten Achse zwischen Naschmarkt und Wiener Innenstadt. Das kulinarischen Angebot sieht auch einen attraktiven Brunch an den Sonntagen vor. Die Adresse soll als After-Work-Treff etabliert werden. Nach Umbauarbeiten soll das „404 - Don't Ask Why“ bereits im Mai 2021 eröffnen.

Über vertragliche Details wurde Stillschweigen vereinbart. Die Pläne für die kulturelle Nutzung werden voraussichtlich Anfang Juni 2021 finalisiert sein.